Sechser mit vier Türen

Früher (als angeblich alles besser war) war manches wirklich einfacher. Ein Sechser mit vier Türen war ein Fünfer. Und bei BMW gab es in den 80er-Jahren nur Dreier, Fünfer, Sechser und Siebener. Mit den Jahren wurde es komplizierter. Es kamen der 8er und die Z´s und X-SUV´s und der 1er.
Heute, da jeder Autobauer auch noch die kleinste Nische mit einem eigenen Modell füllen möchte oder muss, ist es noch schwieriger. Da heißt der Sechser mit vier Türen auf einmal 6er Gran Coupé. Nix gegen Coupés, aber gab es da nicht schon mal einen wenig schönen Versuch namens 5er GT?
Trotz Unverständnis für den Trend zur ausufernden Modellpalette. Ich muss sagen: das 6er Gran Coupé ist der schönere 5er.

P.S.: Wann kommt der 6er Touring?

Klimaanlage?

Wer braucht eigentlich eine Klimaanlage? Diesen Sommer darf man sich das als Altblechbeweger wohl mal fragen ohne gleich mitleidige Blicke von Fahrern moderner Kleinwagen zu ernten. Ja, heute ist eine Klimaanlage Standard. In den achtziger Jahren war das ein Privileg der automobilen Oberklasse und ein Extra obendrein. Der Vorbesitzer meines 6ers hat darauf verzichtet und ein Schiebedach geordert. Eigentlich der richtige Entschluss, auch wenn ich im letzten Sommer bei 30 Grad schon mal nachdenklich wurde.

Bleibt nur die Frage: Wann wirds mal wieder richtig Sommer?

BMW art cars online

Letzes Jahr im November konnte ich mir im BMW Museum München die Austellung der art cars anschauen – jetzt sind die Fahrzeuge auch online zu bewundern. Prima für alle, die den Weg nach München zu weit finden oder keine Zeit haben.

Unter den 17 Fahrzeugen, die zu art cars veredelt wurden, finden sich auch zwei 6er. 1982 bemalte der Wiener Kunstprofessor Ernst Fuchs art car Nummer 5, einen 635CSi.

Robert Rauschenberg gestaltete vier Jahre später das sechste art car, ebenfalls einen 635CSi.

Die beiden 6er und die anderen art cars kann man in der virtuellen Galerie anschauen.

Infos zur Ausstellung gibts hier.